Markt Mönchberg

05.04.2019

SonstigeEröffnung des 106. Kulturwegs "Auf dem Totenweg durch's Paradeis"


Zur Eröffnung des 106. Europäischen Kulturweges Röllfeld-Schmachtenberg

am 14. April 2019, ab 10:00 Uhr ergeht herzliche Einladung.

Treffpunkt: Kirche in Röllfeld (Mariengasse), Weglänge 13 km

Programm
 10.00 Uhr:Gottesdienst zum Kulturweg mit Pfarrer Dr. Dr. Feineis (musikalische Begleitung durch die Mandolinengruppe des Wandervereins Röllfeld)
11.00 Uhr:Begrüßung durch Bürgermeister Ralf Reichwein (Klingenberg)
Grußwort des Landrats Jens-Marco Scherf
Zum Kulturweg: Dr. Gerrit Himmelsbach (ASP)
12.00 Uhr:Station Hochkreuzkapelle
Mittagessen in der Winzerstube Wengerter: Haffestambes mit Öbbelbrei
13.00 Uhr:Fortsetzung der Wanderung
Station Paradeismühle, Station Obstbau Schmachtenberg
Begrüßung durch Bürgermeister Thomas Zöller (Mönchberg)
Kräftigung mit Kaffee & Kuchen im Valentinushaus in Schmachtenberg
Station Schmachtenberg Mariensäule
Station Zuckerhäuschen mit Märchenpilz
ca. 17.30 Uhr:Schlusshock im Wanderheim der Wanderfreunde Röllfeld & Rückkunft



Seit ca. 2 1/2 Jahren beschäftigt sich die Interessensgruppe von Röllfelder und Schmachtenberger Kulturinteressenten unter Leitung von Dr. Gerrit Himmelsbach mit der Ausweisung eines neuen Kulturweges. Die Idee zu dieser Gemeinschaftsaktion der Gemeinden Mönchberg und Klingenberg a.Main entstammt aus dem bis zu Beginn des 17. Jahrhunderts bestehenden Kirchweg von Schmachtenberg zur Kirche St. Michael in der einstigen Siedlung Grubingen.

Die Route teilt sich auf in die Strecke entlang des Totenweges und einen Rückweg durch den Unteren Röllfelder Wald. Der Start an der Röllfelder Kirche erlaubt einen Blick auf die Kirchenfenster, die aufgrund der gleichen Bauzeit denen am Schloss Johannisburg zum Verwechseln ähnlich sehen.
Durch den Altort geht es dann entlang der historischen Totenwegroute in das Röllbachtal, wo der Weg nach der Station am Hotel Paradeismühle abzweigt und auf direktem und steilem Pfad den Dreimärker erreicht, wo sich einst die Schmachtenberger Weinreben befanden. Durch das Totenwäldchen (!) erreichen wir die fruchtbare Mönchberger Ebene und lernen kurz vor Schmachtenberg die Geschichte des örtlichen Obstbaus kennen, die ihren Höhepunkt im 20. Jahrhundert erlebte. Im Ort befindet sich mit "Odilo" (= Zur Sonne") noch eine der wenigen traditionellen Gastwirtschaften der Region. Nach einem Abschnitt durch die Feldlandschaft taucht der Kulturweg in den Wald ein und erreicht die Station "Zuckerhäuschen", wo einst Schokoladenhasen fabriziert wurden und wo ein "Märchenpilz" stand. Nach dem weiteren Verlauf durch den Wald besteht am Wochenende die Möglichkeit zur Rast im Wanderheim der Röllfelder Spessartbund-Ortsgruppe. Von hier sind es noch wenige Meter hinab nach Röllfeld.
Außenstation an der Straße nach Großheubach ist der ehemalige Friedhof Grubingen.
 
 
 

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